Katalytische Präzisionspolymerisation (CPP) für Responsive Materialien

Hauptgruppen-Element- und Übergangsmetall-Katalyse wird für die gesteuerte Herstellung präziser Mikrostrukturen responsiver Oberflächen, biologisch aktiver Polymere sowie thermoaktiver Materialien angewendet.
(DOI:10.1021/acs.chemrev.5b00313)

CO2 Nutzung (Polymere & Photokatalyse)

Die Nutzbarmachung von CO2 als Kohlenstoffträger gehört zu den wichtigsten Themen unserer Zeit. Wir arbeiten an der Synthese neuartiger Polycarbonate basierend auf CO2 und Epoxiden. Hier ermöglicht die ultraschnelle Katalyse nicht nur die Steuerung der mechanischen Eigenschaften, sondern definiert auch optische Anwendungen sowie biologische Abbaubarkeit. Durch molekulare Photokatalyse wird CO2 reduziert, sodass es als wertvoller Baustein für die organische Synthese zur Verfügung steht ("künstliche Photosynthese"). (DOI:10.1002/cctc.201600530)

3D Kat

Im Rahmen des Projekts wird Additive Fertigung als innovative Methode für die Formgebung von heterogenen Katalysatoren untersucht. Im Gegensatz zu herkömmlichen Formgebungmethoden wie Tablettierung oder Extrusion bietet der 3D-Druck die Möglichkeit, neue und komplexe Geometrien zu erhalten. Somit ist es können maßgeschneiderte Katalysatorformen für die gewünschten Anwendungen hergestellt werden. Dieses Projekt arbeitet mit der Clariant Produkte Deutschland GmbH (im Rahmen des MuniCat Projekts - einer strategischen Allianz der Clariant und der Technischen Universität München) zusammen.
(DOI:10.1002/cite.201700151)
 

Wacker-Institut für Siliciumchemie

Niedervalente Organo-Silicium-Verbindungen

Im Institut für Siliciumchemie erforschen wir die Natur und die Reaktivität von niedervalenten Siliciumverbindungen. Neben der Synthese neuartiger Moleküle, die unter Umgebungsbedingungen stabil sind, versuchen wir, Verbindungen zu finden, die eine Übergangsmetall-ähnliche Reaktivität ermöglichen: Kann Silicium Katalyse?

IRTG 2022 "ATUMS"

Silicium-Nanokomposite für (opto)elektronische Anwendungen

Innerhalb der internationalen Graduiertenschule "ATUMS" (DFG: IRTG 2022) erforschen wir anorganische Nanopartikel in funktionalen Polymerverbundwerkstoffen. Hauptziel ist die Entwicklung von Hybridmaterialien für neuartige (opto)elektronische Bauteile. Die Forschung ist interdisziplinär und erstreckt sich von der Chemie über die Physik bis zur Nanoelektronik. Das internationale Team besteht aus hochrangigen Forschern der TUM und der University of Alberta in Edmonton, Kanada.